Mitarbeiterbindung und -engagement sind zentrale Erfolgsfaktoren, insbesondere in herausfordernden Zeiten. Um beides zu ermöglichen, sind jedoch gezielte Investitionen nötig. Die gute Nachricht: In Deutschland müssen Unternehmen diese nicht allein bewältigen, sondern profitieren von zwei Förderprogrammen, die sich in der Praxis sinnvoll ergänzen:
Während sich die BAFA-Förderung besonders für klassische betriebswirtschaftliche und strategische Beratungsprojekte eignet, adressiert das INQA-Coaching die organisatorischen und personellen Aspekte der digitalen Transformation und legt einen stärkeren Fokus auf nachhaltige Veränderungsprozesse im Unternehmen.
BAFA-Förderung unternehmerischen Know-hows
Über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) können kleine und mittlere Unternehmen Zuschüsse für externe Beratungsleistungen erhalten. Gefördert werden Beratungen zu wirtschaftlichen, organisatorischen und strategischen Fragestellungen.
Typische Beratungsfelder sind beispielsweise:
- Optimierung von Geschäftsprozessen
- Digitalisierung von Abläufen und Strukturen
- Organisationsentwicklung
- Wirtschaftliche Steuerung und Effizienzverbesserung
- Strategische Weiterentwicklung des Unternehmens
Die Förderung erfolgt als Zuschuss zu den Beratungskosten. Der genaue Fördersatz ist abhängig von Unternehmensgröße und Standort. Das Programm ist bewusst offen gestaltet und eignet sich insbesondere für klassische betriebswirtschaftliche und organisatorische Beratungsprojekte. Jedoch ist die Förderung auf ein Honorar von max. 3.500 € (50-80 % davon Zuschuss) begrenzt (80 % gibt es in ausgewählten Regionen).
Weitere Informationen finden Sie hier. Persönlich steht Ihnen gern Robert Simon zur Seite.
INQA-Coaching – geförderte Beratung mit Fokus auf Arbeitsorganisation und Transformation
Ergänzend zur BAFA-Förderung besteht mit dem Programm INQA-Coaching ein stärker strukturierter Förderansatz, der sich auf personalpolitische und arbeitsorganisatorische Fragestellungen im Kontext der digitalen Transformation konzentriert.
Das Programm wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und dem Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) getragen und richtet sich an KMU mit bis zu 249 Beschäftigten.
Im Mittelpunkt stehen insbesondere:
- Weiterentwicklung von Arbeitsorganisation und Prozessen
- Einführung und Integration digitaler Systeme
- Personalentwicklung und Skillmanagement
- Anpassung von Führungs- und Organisationsstrukturen
- Gestaltung nachhaltiger Transformationsprozesse
Ein wesentliches Merkmal des INQA-Coachings ist das strukturierte Vorgehen mit klar definierten Phasen sowie die systematische Einbindung der Beschäftigten in den Veränderungsprozess.
Der Förderrahmen umfasst:
- bis zu 12 Beratungstage
- maximal 1.200 € netto pro Beratungstag
- 80 % Zuschuss, 20 % Eigenanteil des Unternehmens
- Projektlaufzeit von 4 bis 7 Monaten
Weitere Informationen dazu finden Sie hier oder erhalten Sie im Austausch mit den Experten Rita Strassburg oder Robert Simon.
Förderprogramme wie BAFA und INQA-Coaching zeigen: Unternehmen in Deutschland müssen notwendige Veränderungen nicht allein stemmen. Mit der richtigen Förderung lassen sich zentrale Themen wie Digitalisierung, Organisations- und Mitarbeiterentwicklung erfolgreich umsetzen.
Alle Angaben ohne Gewähr – bitte prüfen Sie die jeweils aktuellen Förderbedingungen direkt bei den Förderstellen.
